Laminieren:
PE-Schaumstoffe lassen sich ideal mit Flamme, Infrarot (IR), Heissluft und Kontaktwärme laminieren. Auch bei vernetzten Schaumstoffen gibt es noch unvernetzte Bereiche im Polymernetzwerk, die schmelzbar sind. Diese geschmolzenen, unvernetzten Bereiche können mit anderen kompatiblen thermoplastischen Materialien 'verschweisst' werden.
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Es bestehen folgende Laminationsmöglichkeiten:
• Schaumstoff mit Schaumstoff (auch unterschiedliche Schaumstofftypen und Schäumungsgrade)
• Schaumstoff mit anderen thermoplastischen Materialien (Folien, Textilien, manchmal unter Verwendung von Schmelzfolie)
• Schaumstoff mit nicht thermoplastischen Materialien (mit Hilfe thermisch aktivierbarer Kaschierfolien).
Der eigentliche Laminationsprozess lässt sich in 3 Stufen unterteilen:
1. Aufheizen
Eine Wärmequelle (Flamme, IR, Heissluft, Heizwalze oder -platte) erhitzt ein oder beide zu laminierenden Materialien, bis ihre Erweichungs-/Schmelztemperatur erreicht ist.
2. Aufbringen von Druck
Substrat und Schaumstoff werden in erhitztem Zustand durch Druckwalzen zusammengepresst. Während dieser Kompressionsphase verschmelzen beide Materialien miteinander.
3. Kühlen
Nach dem Verpressen werden die Materialien abgekühlt, wobei sie aushärten und eine dauerhafte 'Schweiss'-Verbindung eingehen. Die Kühlung kann sowohl direkt in der Kompressionsphase (d.h. über die gekühlten Druckwalzen), als auch über separate Kühlwalzen oder mit Luft erfolgen.